Die Mosaike im Urlaubsparadies Amalfi
Amalfi, Positano, Capri und Ischia – das sind die Top-Urlaubsadressen im Golf von Neapel. Neapel selbst ist eine Besichtigung wert und erst recht die Ruinenstadt Pompeji. Alle Städte haben eine lange, zum Teil über zweitausendjährige Geschichte. Und Amalfi, das sich zwischen eine kleine Bucht und an steile Klippen schmiegt, war einst (ebenso wie Venedig) eine eigene Republik. Der Handel am Mittelmeer hatte zeitweise seinen Dreh- und Angelpunkt im Hafen von Amalfi. Amalfi war also eine reiche Stadt – und so ist zu erklären, dass die Kathedrale von Amalfi schon äußerlich mit leuchtenden Mosaiken verziert ist.

Innenhof der Kathedrale

Die Kathedrale von Amalfi
Diese Mosaike sind jedoch vergleichweise neuen Datums, nachdem die Kathedrale aufgrund einer Geröll-Lawine im vorvorigen Jahrhundert teilweise eingestürzt war. Für den wahren Mosaikfreund ergiebiger sind die Mosaike, die in die Wände des "Paradieskreuzgangs" eingelassen sind. Dieser Kreuzgang (Foto oben rechts) wurde 1268 errichtet und diente als Begräbnisstätte der örtlichen Edelleute. Vom Kreuzgang gelangt man im Übrigen in die Kruzifix-Basilika, die auf das Jahr 569 zurück geht. Hier und in der Krypta sind zahlreiche religiöse Kleinodien und Reliquien ausgestellt. Damit nicht genug – es geht weiter durch einen Seiteneingang in die eigentliche Kathedrale.
Die hier gezeigten Mosaik-Fragmente aus dem Paradieskreuzgang stammen aus den Jahren 1174 bis 1202 und weisen typisch byzantinische Farben und Dekore auf.

Mosaik Fragmente ...

... in der Kathedrale ...

... von Amalfi
Fotos von www.fotografen-online.de


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