Historische Mosaike |
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Mosaike in der Hagia Sophia in Istanbul
Die Hagia Sophia beherrscht das Stadtbild Istanbuls seit 1500 Jahren. Das Bauwerk wurde unter Kaiser Justitian im Jahre 537 nach Mosaike auf der Insel Kos
Die griechische Insel Kos ist die Heimat von Hippokrates, dem "Urvater" aller Ärzte. Die Insel hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich, denn nicht immer war sie in griechischer Hand. Einer der Ersten, der Kos den Griechen "wegnahm" war Alexander der Große mit seinem makedonischen Königreich. Später war Kos Teil des Römischen bzw. des Oströmischen Reiches, bevor sich die Venezianer Kos einverleibten.
Nach einem kurzen byzantinischen Intermezzo war Kos lange Zeit (1523-1912) Teil des Osmanischen Reiches. Bei solch einer wechselhaften Geschichte, darf es natürlich nicht fehlen, dass sich auch die Deutschen während des Zweiten Weltkrieges auf Kos breitmachten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Kos dann schließlich Griechenland zugesprochen. Die Einflüsse der verschiedensten Kulturen sind noch überall auf Kos zu beobachten. Das fängt bei der Architektur an und hört bei den Mosaiken auf.
Kos-Stadt bietet viele Sehenswürdigkeiten aus der hellenistischen und römischen Epoche wie auch ein Mosaik, das in einem frei zugänglichen archäologischen Park freigelegt
wurde. Einen deutlich byzantinischen Einfluss hat die Heiligenfigur mit dem goldenen Hintergrund. Sie ist über den Eingang einer Kirche in Kos-Stadt zu finden. Kieselmosaike sind die Vorläufer der antiken Bildmosaike. Doch auch heute noch findet man auf Kos solche Mosaike.
Dionysos-Mosaik in Köln
In Köln im Römisch-Germanischen Museum lässt sich das Dionysos-Mosaik bewundern. Es besteht aus 1,5Alexandermosaik von Pompeji
Das Alexandermosaik ist eines der bekanntesten römischen Mosaike. Es wurde im "Haus des Fauns" in Pompeji gefunden und kann jetzt im Museo Nazionale in Neapel bestaunt werden. Das stark beschädigte Werk gilt als Kopie eines hellenistischen Bildes. Dargestellt ist der siegreiche Kampf Alexanders des Großen gegen den Perserkönig Darius. Es besteht aus über 4 Millionen Steinchen, die nicht größer waren als 4 Quadratmillimeter. Imponierend ist auch die Größe dieses Werkes, ist es doch 5,2 m x 2,7 m groß.
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